Halt…

10 Feb

Wir suchen Halt.
Wir suchen in unserem Leben immer Halt.
Wir halten uns fest, wenn wir im Bus stehen, wenn wir aufstehen und unserem Alltag nachgehen. Der Alltag ist etwas, an dem man sich festhalten kann. Man braucht die täglichen Rituale, Bräuche, und was man noch so alles macht.
Wenn man mal den Halt verliert, stürzt man oft, doch meistens kommt man schnell wieder hoch. Andere aber fallen tief, und brauchen Hilfe, um aus dem Loch wieder heraus zu kommen.
Sie brauchen Seile, Äste, Leitern, oder andere Hilfsmittel um es wieder nach oben zu schaffen.
Manche klettern einfach wieder raus, andere tragen kleine Narben davon, und wieder andere kommen nur noch blutend, und kaum atmend zu Tage, und schaffen es kaum nach oben.
Wie lange man da unten liegt ist unterschiedlich. Mal länger, mal kürzer. Jeden Tag etwas anders. An manchen Tagen stürzt man erst gar nicht, weil man einen guten Halt gefunden hat. Wenn einem der Halt genommen wird, kann man sich vielleicht noch eine Weile ohne Halt aufrecht halten, doch manchmal stürzt man einfach und fällt.

Fische sind Freunde, kein Futter…

2 Nov

Noch mal was aktuelles…

Gestern waren wir  - heißt mein Mann und ich – im Haus des Meeres. Was das Haus des Meeres ist? Es ist einfach ein, naja ein Museum mit lauter kleinen und großen Aquarien und Terrarien in denen viele verschiedene Tiere leben. Unter anderem Haie, Fische (Nemo! *-*), Quallen, Ameisen, Spinnen (uärgh.) und noch vieles mehr.

Das Haus des Meeres hatte neun Stockwerke, die wir alle – oh Gott war das anstrengend! – zu Fuß hochlatschen durften, weil der Aufzug so beschäftigt war, das er glaube ich nicht vorhatte auch nur in einem von diesen neun Stockwerken anzuhalten. Zumindest denke ich, dass die Schlangen vor dem Aufzug in jedem Stock mir das sagen sollten.
Aber trotz der großen Masse, die uns schon beim hereinkommen entgegenkam, hatten wir einen schönen Aufenthalt dort.
Sehr cool ist es natürlich, wenn man ganz hinten an der Schlange zum Ticketschalter steht, und man aber so klug war, online zu bestellen weswegen wir uns, mit einem leisen „Entschuldigung, dürfen wir durch“, unter bösen Blicken durch die Masse zum Eingang wagten, wo wir uns dann einfach mal schnell in den ersten Stock verzogen, damit wir wenigstens etwas der Masse entkamen.
Wer den Begriff Masse kennt, wird wissen, dass im ganzen Haus so viel los war, dass es sowieso sinnlos gewesen wäre, irgendwohin zu flüchten um dem Menschengedränge zu entgehen.
Toll, waren die zwei „Außengehege“ in denen Vögel und sogar kleine Affen zu bestaunen waren, die sogar durch die Beine der Menschen liefen, oder sich ohne mit der Wimper zu zucken, einem vor die Nase setzten, um dann im Kamerageblitze schön zu posieren. Kleine Models diese Dinger.  Tut mir Leid kleiner Vogel, ich habe heute kein Foto für dich. Also eigentlich schon, aber du kriegst es nicht – ätsch.

Aber auch hier, Menschen – vor allem Menschen mit Kameras – überall! Man konnte ihnen nicht entkommen, aber wenigstens gab es genug lustige – und teilweise große -  Fische die einen unterhielten. Wozu sind die denn auch sonst da? o.o

Auf jeden Fall, empfehle ich keinem dort Essen zu gehen. Tut es nicht! Das Essen hätte ich mir auch in zehn Minuten selbst in der Mikrowelle machen können. Wobei die Berner waren sehr gut muss ich sagen.
Das runde rot blinkende vibrierende Pager-Teil war noch das Highlight des Essens.

Nach ein paar mehr Haien, Fischen – die Koi fand mein Mann besonders prickelnd – und Chamäleons machten wir uns dann auch wieder auf zum Ausgang, wo uns die kalte Herbstluft entgegenwehte.

Schlimm mit dem Wetter oder?
Es ist Herbst und doch fühlt es sich schon wie Winter an. Bin mal gespannt, was der dann so für Wetterpläne hat.

Aber jetzt genug davon.
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und ein schönes Wochenende.

Hab euch lieb!

Eure Kookie ( + Mann)

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Das Leben läuft… <3

30 Okt Kindergarten mit verschiedenen Kindern

Hallo ihr Lieben!

Lange nichts mehr gehört oder?
Seit ewiger Zeit nichts mehr gepostet, und jetzt wurde ich von einer gewissen “Verena” :-P dazu aufgefordert doch mal wieder etwas zu posten.
Nun dieser Bitte komme ich doch gerne nach. :-)

Was ist seit Jänner passiert?
Nun, ziemlich viel.

Seit Ende Jänner bin ich mit Bernhard zusammen, und nun sind es mit heute schon ganze neun Monate! :-O

Erschreckend wie die Zeit vergeht nicht?

Nun ansonsten, ich habe mein FSJ – im KIwi Kindergarten erfolgreich mit Ende Juli abgeschlossen, und muss sagen, dass ich die Arbeit dort wirklich sehr vermisse. Vor allem auch die ganzen Leute!

Jetzt bin ich seit September auf der Bakip 10 und mache dort das zwei-jährige Kolleg – Ausbildung zur Kindergartenpädagogin! Yay! :)
Bis jetzt läuft es ganz gut und es ist auch ganz schön spannend und interessant. Vollkommenes Gegenteil zur Handeslakademie früher. :D

Nun ansonsten hat sich glaube ich nicht viel getan soweit ich weiß. Mein Hamster ist leider im Juni schon verstorben nach nur einem halben Jahr, und achja!
Bernhard und ich ziehen nächstes Jahr zusammen in eine Wohnung! :) (Vielleicht bekomme ich dort dann meine zwei Meerschweinchen *-*)

Mit den anderen Leuten läuft alles soweit ganz gut.

Das wars erstmal, nur ein kurzer Post, vielleicht gehe ich die Tage (morgen habe ich vieeel Zeit :D ) mal genauer auf alle Details die ich hier nur kurz gestreift habe, ein und beschreibe euch näher was die letzten Wochen/Monate passiert ist.

Bis dahin!

Hab euch lieb!

Eure Kookie

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Der Abgrund

4 Jan

Abgrund

Ich brauche etwas zum anhalten. Ein Seil. Eine Hand. Denn ich habe das Gefühl immer weiter zu fallen, und nichts und niemand kann mich auf dem, nur noch kurzen, Weg bis zum Boden des Abgrundes aufhalten.
Um ein Lied zu zitieren das ich momentan recht oft höre:
„One minute you’re on top, the next you’re not. Making you’re heart stop, just before you hit the floor“

Ich möchte nicht ganz unten ankommen. Ich möchte wieder nach oben, Stück für Stück, Schritt für Schritt nach oben kommen, bis ich wenigstens mal einen Felsen oder einen Abhang gefunden habe der mich vielleicht wenigstens für eine Weile davon abhält wieder Richtung Boden zu fallen.

Ein Teddybär. Eine Schulter zum anlehnen. Das sind Dinge die ich gerne um mich habe, aber wenn sie nicht da sind, fühle ich mich verloren und vollkommen alleingelassen. Und dieses Gefühl ist das grausamste was man spüren kann. Sogar Schmerzen fühlen sich da noch besser an.

Auf meinem unermüdlichen Fall Richtung Boden bekomme ich ab und zu kleine Äste oder Abhänge zu fassen, aber sie halten mich nie lange genug, als das es nicht nach einer viel zu kurzen Verschnaufpause wieder abwärts gehen würde.

Das Anhalten schmerzt, die letzte Kraft die aufgewendet wird um noch ein bisschen von dem Licht zu erhaschen das von oben herunterscheint reicht bald nicht mehr aus um sich überhaupt noch wo festzuhalten, und dann gibt es kein entrinnen mehr, vor dem letzten Absturz.

Ich danke den Menschen die meine Äste und Felsvorsprünge symbolisieren, dafür, dass sie mich immer wieder eine kurze Weile tragen und gen Lichtschein heben, wenn auch nicht für lange.

Vielleicht bekomme ich ja bald mal wieder einen Sonnenstrahl zu spüren.

Eure Kookie

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Von Hamstern und anderen Dingen…

7 Dez

Interessante Neuigkeit: Seit Samstag bin ich im Besitz einer kleinen süßen Hamsterdame, namens Sandy. Fragt mich bitte nicht wieso Sandy. Es war der einzige Name der ihrem Daddy zugesagt hat, und 4/6 Leuten fanden den Namen besser als die anderen die ich ihnen angeboten habe, also wurde es halt Sandy. Ich bin nicht 100 % damit zufrieden, aber was solls. Ich muss sie ja eh nicht damit rufen, da sie sowieso nicht versteht was ich ihr sage.
Nunja Sandy ist ziemlich aufgeweckt. Zumindest dann wenn ich eigentlich schlafen möchte. Oder sie ist Nachts einfach mal so laut, dass ich davon aufwache, dann kann sie auch ne halbe Stunde in ihrem Rad laufen und stört sich keineswegs daran dass es halb fünf Uhr morgens ist.
Nichts desto trotz liebe ich das kleine Tierchen. Echt zum Anbeißen <3 – Sollte ich aber wohl besser lassen.

Was gibt es sonst so neues. Ich bin schwanger. – Nein kleiner Scherz. Ein Haha an alle die jetzt kurz den Atem angehalten haben. Ich weiß ein schlechter Witz aber der musste sein.

Ich süchtle seit neuestem „Will & Grace“, eine wahnsinnig tolle Serie die man einfach lieben muss. Ich habe festgestellt wenn man das ganze umlegt ist mein Will eine Mischung aus Bernhard und Markus. Liebe euch zwei <3

Achja, ich hab einen neuen Ipod. Den Ipod Touch 4G. Sehr cooles Teil. Berni hat mich von „Angry Birds“ abhängig gemacht. Böser Mann! Böse!

Ansonsten, joar läuft eig. alles ganz gut. Das einzige Problem ist, dass Sascha sich grade daran gewöhnt, dass ich immer länger bleibe wenn ich bis fünf bin, weil er immer erst um halb sechs geholt wird. Das spielts aber leider nicht immer. Ab und zu bleib ich länger wenn er quängelt aber immer kann ich das nicht machen.
Und zudem nehmen sie uns Leon weg. Meinen süßen kleinen Leon…. *schnüff* Ich kann ihn nicht hergeben. Er ist mein kleiner Schatz und als ich das heute erfahren hab, musste ich tatsächlich kurz auf der Toilette verschwinden damit keiner die Tränen sieht die mir runter gelaufen sind. Mein kleiner Leon.. bitte nehmt ihn uns nicht weg.

Was gibt’s noch zu sagen? Ich hab den besten Freund der Welt, weil ich Dank ihm Sandy habe. Am Donnerstag hab ich meinen Termin fürs Erstgespräch.
Ich skype grade mit meinen Söhnchens. Morgen wird gebacken *sfz* – was nicht grade mein Lieblingsteil von Weihnachten ist aber okay.

Sonst gibt es wohl nicht viel zu sagen. Wie ich letzte Woche feststellen musste, leben wir immer noch in einer Welt in der keiner Zeit für irgendwas hat, schon gar nicht für die schönen Dinge des Lebens. Und wir schätzen nicht immer alles was wir haben, wir wollen immer mehr und sehen einfach nicht, dass die Dinge die wir schon haben eigentlich ausreichen müssten um uns glücklich zu machen. Aber der Mensch will immer mehr, und mehr und mehr.
Wird sich das jemals ändern? Wohl kaum.
Selbst ich kriegs nicht hin, dass ich mit allem zufrieden bin. Aber ich lerne es. Zumindest versuche ich es. Der Wille zählt oder? Ich berichte ob es gereicht hat.

Eure Kookie

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Über Twitter und das “Erwachsen werden”..

10 Nov

Viel ge-Twittere. Sehr, viel getwittere.. Jeden Tag ein paar Posts, und schon haben sich über eine Woche über 400 Tweets angesammelt. Bedenklich nicht?
Neue Schuhe – Stiefel mit 10 cm Absätzen. Kann damit zwar laufen, aber sie tun nach 10 mins schon höllisch weh. Wer hat sowas nur erfunden? Kann nur ein Mann gewesen sein.

Die Zeit fließt dahin, und ich bin trotzdem ständig schon einen Tag voraus. Montag dachte ich es wäre Dienstag, Dienstag es wäre Mittwoch, heute es wäre Donnerstag.. und ihr wisst ja wie das weitergeht.
Vermutlich kommt das daher, da ich das Wochenende schon Montags gar nicht mehr erwarten kann. Wieder zwei Tage voller Ruhe, und spaßigen Stunden mit meinen Liebsten. <3

Heute kam ich mir ziemlich erwachsen vor weil ich sagen konnte: "Heute gehe ich nach der Arbeit mit meinem besten Freund noch was essen.." – Nach der Arbeit. Wenn man bedenkt, dass ich Anfang des Jahres noch in der Schule gesessen bin, und neben mir eigentlich immer noch Winnie Puh Kuscheltiere ihr Unwesen treiben, kann man bei mir wohl kaum von erwachsen sein sprechen oder?
Und trotzdem hab ich das Gefühl, dass die Veränderung von Kind – Jugendliche zur Erwachsenen langsam kommen muss.
Körperlich ist soweit ja alles augereift. Fehlt nur noch die Veränderung im Geiste. Ich fürchte nur, dass das noch etwas dauern wird. Ich bin noch nicht bereit mich diesem ganzen Erwachsenenkram hinzugeben.
Die Tatsache, dass ich im Kindergarten schon immer die Erwachsene spielen muss obwohl ich viel lieber mit den Kleinen rumtollen würde macht mich schon fertig genug. Ständig muss man ihnen sagen, was sie zu lassen haben, obwohl man das eigentlich gar nicht möchte. Ich möchte ihrer Neugier freien Lauf lassen, aber das geht nunmal leider nicht immer.
Sich ständig erwachsen verhalten zu müssen ist viel anstrengender, als wenn man noch Kind oder Jugendlicher sein darf.
Gut vielleicht muss man mit 20 noch nicht so weit sein, aber bald wird der Tag kommen, an dem ich nach Hause komme, die Türe hinter mir schließe, und ich bemerke dass die Zeit schon soweit an mir vorbeigeflossen ist, dass es Aus ist mit dem Kind sein und man sich dem harten Leben ohne Eltern stellen muss.

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Abstrakt.

7 Nov

Ich hatte ein etwas abstraktes Wochenende.
Bzw. war nur ein Teil davon abstrakt.

Stell dir vor, du sitzt auf deiner Couch zu Hause gechillt, mit zwei Freunden und willst nen DVD-Abend machen.
Film ist ausgesucht: „A nightmare in Elm Street“ Super passt. Freddy Krueger ftw!

Der Film läuft, es geht los, und plötzlich fangen deine beiden Freunde neben dir an, die eigentlich hier sein sollten weil sie Zeit mit dir verbringen wollen, mit ihren Schwärmen zu chatten/smsen.
Aber nicht nur eine Sms oder ein paar Minuten Chat. Nein, das geht den ganzen Film so… Mag jetzt vielleicht nicht sonderlich schlimm klingen, aber wenn du dazwischen sitzt und dir die ganze Zeit denkst „Jungs wozu seid ihr eigentlich da? Smsen, Chatten könnt ihr auch zu Hause.“. Wunderbar ist es dann auch noch wenn du dies dann auch noch ansprichst , und auf die Aussage „Ich weiß eh, dass ihr lieber wo anders wärt.“, als Antwort „Ja.. ja eigentlich schon“ bekommst.

Da fühlt man sich gleich wunderbar geliebt oder? Ersatzmenschen ftw. Ich hab nie danach gefragt einer zu sein, aber scheinbar ist meine Rolle bei allen Menschen gleich. Du hast grade niemanden sonst zum reden/weggehen/sonstiges? Dann frag doch einfach Verena, die hat immer Zeit.

Seufz.

Abstrakt – genau meine Welt.

Kookie

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