Stellungnahme zur Diskussion „Stiefkindadoption bei gleichgeschlechtlichen Paaren“

21 Feb

Hey 🙂
Ja, ich habe lange nichts mehr gebloggt, aber momentan gibt es ein Thema, welches mich sehr beschÀftigt.
Wer hat noch nicht davon gehört? Die Diskussion um das Thema „Stiefkindadoption fĂŒr Gleichgeschlechtliche Paare“ . In diesem Text, nehme ich Bezug zum Standard Artikel „Stiefkind-Adoption auch fĂŒr eingetragene Partner“ von Irene Brickner, 20.02.13

Dabei geht es darum, dass homosexuelle Paare kĂŒnftig die Kinder, die von einem oder beiden Partnern in die Beziehung mitgebracht werden, auch vom jeweils anderen Partner adoptiert werden dĂŒrfen. Bedingung dafĂŒr ist allerdings die Zustimmung des zweiten leiblichen Partners (Sei es Mann oder Frau).

Die große Diskussion dahinter ist nun, wieso dĂŒrfen gleichgeschlechtliche Paare nicht generell Kinder adoptieren. Laut einem Standard Artikel dĂŒrfen „ in Österreich dĂŒrfen nur Eheleute oder heterosexuelle LebensgefĂ€hrten Samenbanken benutzen“ [Standard, 20.02.13), was ich persönlich wirklich nicht sehr fair finde. Wieso dĂŒrfen homosexuelle Paare diese Samenbanken nicht nĂŒtzen? Wenn zwei Frauen, in einer eingetragenen Partnerschaft gerne ein Kind möchten, mĂŒssen sie ins Ausland gehen, oder haben gar keine Chance auf ein Kind. Wieso nicht, frage ich mich? Wieso ist es ihnen verboten ein Kind bekommen, ja sogar selbst austragen zu dĂŒrfen?

Meine grundlegende Meinung zu homosexuellen Paaren ist sehr positiv eingestellt. Ich kenne einige homosexuelle MĂ€nner und Frauen, und kann absolut nichts Verwerfliches an ihnen finden. Es sind teilweise die nettesten Menschen, völlig vorurteilsfrei, und toleranter, als man es sich von einem heterosexuellen Katholiken jemals wĂŒnschen könnte,

Ich bin selbst auch Katholikin, allerdings sehe ich mich eher in der Rolle einer Agnostikerin. Gott, gut und schön, könnte sein dass es ihn gibt, aber ich glaube eher an die Evolutionstheorie, frei nach Darwin.
Wenn ich mir so manche Kommentare von religiösen Menschen durchlese, muss ich ehrlich gestehen, dass ich mich schÀme dieser Religion anzugehören.
Sie verachten die Homosexuellen, und wollen ihnen jegliche Rechte nehmen.
Gott habe Adam und Eva nicht einfach so erschaffen, sondern zu dem Zweck der Fortpflanzung, und diesen Zweck der Beziehung könne man in homosexuellen Partnerschaften nicht einhalten.
Nein natĂŒrlich nicht! Es wird ihnen ja auch von der Regierung verboten!
Wie viele Frauen brauchen eine Samenbank oder eine kĂŒnstliche Befruchtung, weil es mit „normalem Sex“, eben nicht funktioniert. Sollte man das denen auch verbieten, weil sie ja nicht direkt vom Mann befruchtet wird?

NatĂŒrlich hat jeder seine eigene Meinung zu diesem  Thema, aber ich bin sehr dafĂŒr, dass gleichgeschlechtliche Paare jegliche Rechte haben sollten, die auch verheiratete Paare haben. Sie sollten eine „Ehe“ schließen dĂŒrfen, und genauso gut Kinder bekommen/adoptieren und großziehen dĂŒrfen.
Ja, es gibt das Argument, dass Kinder ja mĂ€nnliche und weibliche Bezugspersonen brauchen, um sich richtig zu entwickeln. Das ist natĂŒrlich wahr, aber ich kenne viele homosexuelle Paare, die in ihrem Umfeld genĂŒgend andersgeschlechtliche Bezugspersonen haben, und so wie ich die Szene kenne, sollte das bei den meisten wirklich kein Problem sein, ist man doch oftmals wie eine große Familie.

Ich selbst, bin zwar „nur“ bisexuell, und nicht homosexuell, möchte aber trotzdem darauf hinweisen, dass es mich freuen wĂŒrden, wenn irgendwann einmal gleichgeschlechtliche Paare vollkommen akzeptiert und in unsere Gesellschaft aufgenommen werden.

Alles Liebe.

Verena

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Halt…

10 Feb

Wir suchen Halt.
Wir suchen in unserem Leben immer Halt.
Wir halten uns fest, wenn wir im Bus stehen, wenn wir aufstehen und unserem Alltag nachgehen. Der Alltag ist etwas, an dem man sich festhalten kann. Man braucht die tÀglichen Rituale, BrÀuche, und was man noch so alles macht.
Wenn man mal den Halt verliert, stĂŒrzt man oft, doch meistens kommt man schnell wieder hoch. Andere aber fallen tief, und brauchen Hilfe, um aus dem Loch wieder heraus zu kommen.
Sie brauchen Seile, Äste, Leitern, oder andere Hilfsmittel um es wieder nach oben zu schaffen.
Manche klettern einfach wieder raus, andere tragen kleine Narben davon, und wieder andere kommen nur noch blutend, und kaum atmend zu Tage, und schaffen es kaum nach oben.
Wie lange man da unten liegt ist unterschiedlich. Mal lĂ€nger, mal kĂŒrzer. Jeden Tag etwas anders. An manchen Tagen stĂŒrzt man erst gar nicht, weil man einen guten Halt gefunden hat. Wenn einem der Halt genommen wird, kann man sich vielleicht noch eine Weile ohne Halt aufrecht halten, doch manchmal stĂŒrzt man einfach und fĂ€llt.

Fische sind Freunde, kein Futter…

2 Nov

Noch mal was aktuelles


Gestern waren wir  – heißt mein Mann und ich – im Haus des Meeres. Was das Haus des Meeres ist? Es ist einfach ein, naja ein Museum mit lauter kleinen und großen Aquarien und Terrarien in denen viele verschiedene Tiere leben. Unter anderem Haie, Fische (Nemo! *-*), Quallen, Ameisen, Spinnen (uĂ€rgh.) und noch vieles mehr.

Das Haus des Meeres hatte neun Stockwerke, die wir alle – oh Gott war das anstrengend! – zu Fuß hochlatschen durften, weil der Aufzug so beschĂ€ftigt war, das er glaube ich nicht vorhatte auch nur in einem von diesen neun Stockwerken anzuhalten. Zumindest denke ich, dass die Schlangen vor dem Aufzug in jedem Stock mir das sagen sollten.
Aber trotz der großen Masse, die uns schon beim hereinkommen entgegenkam, hatten wir einen schönen Aufenthalt dort.
Sehr cool ist es natĂŒrlich, wenn man ganz hinten an der Schlange zum Ticketschalter steht, und man aber so klug war, online zu bestellen weswegen wir uns, mit einem leisen „Entschuldigung, dĂŒrfen wir durch“, unter bösen Blicken durch die Masse zum Eingang wagten, wo wir uns dann einfach mal schnell in den ersten Stock verzogen, damit wir wenigstens etwas der Masse entkamen.
Wer den Begriff Masse kennt, wird wissen, dass im ganzen Haus so viel los war, dass es sowieso sinnlos gewesen wĂ€re, irgendwohin zu flĂŒchten um dem MenschengedrĂ€nge zu entgehen.
Toll, waren die zwei „Außengehege“ in denen Vögel und sogar kleine Affen zu bestaunen waren, die sogar durch die Beine der Menschen liefen, oder sich ohne mit der Wimper zu zucken, einem vor die Nase setzten, um dann im Kamerageblitze schön zu posieren. Kleine Models diese Dinger.  Tut mir Leid kleiner Vogel, ich habe heute kein Foto fĂŒr dich. Also eigentlich schon, aber du kriegst es nicht – Ă€tsch.

Aber auch hier, Menschen – vor allem Menschen mit Kameras – ĂŒberall! Man konnte ihnen nicht entkommen, aber wenigstens gab es genug lustige – und teilweise große –  Fische die einen unterhielten. Wozu sind die denn auch sonst da? o.o

Auf jeden Fall, empfehle ich keinem dort Essen zu gehen. Tut es nicht! Das Essen hÀtte ich mir auch in zehn Minuten selbst in der Mikrowelle machen können. Wobei die Berner waren sehr gut muss ich sagen.
Das runde rot blinkende vibrierende Pager-Teil war noch das Highlight des Essens.

Nach ein paar mehr Haien, Fischen – die Koi fand mein Mann besonders prickelnd – und ChamĂ€leons machten wir uns dann auch wieder auf zum Ausgang, wo uns die kalte Herbstluft entgegenwehte.

Schlimm mit dem Wetter oder?
Es ist Herbst und doch fĂŒhlt es sich schon wie Winter an. Bin mal gespannt, was der dann so fĂŒr WetterplĂ€ne hat.

Aber jetzt genug davon.
Ich wĂŒnsche euch noch eine schöne Woche und ein schönes Wochenende.

Hab euch lieb!

Eure Kookie ( + Mann)

Das Leben lĂ€uft… <3

30 Okt Kindergarten mit verschiedenen Kindern

Hallo ihr Lieben!

Lange nichts mehr gehört oder?
Seit ewiger Zeit nichts mehr gepostet, und jetzt wurde ich von einer gewissen „Verena“ 😛 dazu aufgefordert doch mal wieder etwas zu posten.
Nun dieser Bitte komme ich doch gerne nach. 🙂

Was ist seit JĂ€nner passiert?
Nun, ziemlich viel.

Seit Ende JĂ€nner bin ich mit Bernhard zusammen, und nun sind es mit heute schon ganze neun Monate! :-O

Erschreckend wie die Zeit vergeht nicht?

Nun ansonsten, ich habe mein FSJ – im KIwi Kindergarten erfolgreich mit Ende Juli abgeschlossen, und muss sagen, dass ich die Arbeit dort wirklich sehr vermisse. Vor allem auch die ganzen Leute!

Jetzt bin ich seit September auf der Bakip 10 und mache dort das zwei-jĂ€hrige Kolleg – Ausbildung zur KindergartenpĂ€dagogin! Yay! 🙂
Bis jetzt lĂ€uft es ganz gut und es ist auch ganz schön spannend und interessant. Vollkommenes Gegenteil zur Handeslakademie frĂŒher. 😀

Nun ansonsten hat sich glaube ich nicht viel getan soweit ich weiß. Mein Hamster ist leider im Juni schon verstorben nach nur einem halben Jahr, und achja!
Bernhard und ich ziehen nĂ€chstes Jahr zusammen in eine Wohnung! 🙂 (Vielleicht bekomme ich dort dann meine zwei Meerschweinchen *-*)

Mit den anderen Leuten lÀuft alles soweit ganz gut.

Das wars erstmal, nur ein kurzer Post, vielleicht gehe ich die Tage (morgen habe ich vieeel Zeit :D) mal genauer auf alle Details die ich hier nur kurz gestreift habe, ein und beschreibe euch nÀher was die letzten Wochen/Monate passiert ist.

Bis dahin!

Hab euch lieb!

Eure Kookie

Der Abgrund

4 Jan

Abgrund

Ich brauche etwas zum anhalten. Ein Seil. Eine Hand. Denn ich habe das GefĂŒhl immer weiter zu fallen, und nichts und niemand kann mich auf dem, nur noch kurzen, Weg bis zum Boden des Abgrundes aufhalten.
Um ein Lied zu zitieren das ich momentan recht oft höre:
„One minute you’re on top, the next you’re not. Making you’re heart stop, just before you hit the floor“

Ich möchte nicht ganz unten ankommen. Ich möchte wieder nach oben, StĂŒck fĂŒr StĂŒck, Schritt fĂŒr Schritt nach oben kommen, bis ich wenigstens mal einen Felsen oder einen Abhang gefunden habe der mich vielleicht wenigstens fĂŒr eine Weile davon abhĂ€lt wieder Richtung Boden zu fallen.

Ein TeddybĂ€r. Eine Schulter zum anlehnen. Das sind Dinge die ich gerne um mich habe, aber wenn sie nicht da sind, fĂŒhle ich mich verloren und vollkommen alleingelassen. Und dieses GefĂŒhl ist das grausamste was man spĂŒren kann. Sogar Schmerzen fĂŒhlen sich da noch besser an.

Auf meinem unermĂŒdlichen Fall Richtung Boden bekomme ich ab und zu kleine Äste oder AbhĂ€nge zu fassen, aber sie halten mich nie lange genug, als das es nicht nach einer viel zu kurzen Verschnaufpause wieder abwĂ€rts gehen wĂŒrde.

Das Anhalten schmerzt, die letzte Kraft die aufgewendet wird um noch ein bisschen von dem Licht zu erhaschen das von oben herunterscheint reicht bald nicht mehr aus um sich ĂŒberhaupt noch wo festzuhalten, und dann gibt es kein entrinnen mehr, vor dem letzten Absturz.

Ich danke den Menschen die meine Äste und FelsvorsprĂŒnge symbolisieren, dafĂŒr, dass sie mich immer wieder eine kurze Weile tragen und gen Lichtschein heben, wenn auch nicht fĂŒr lange.

Vielleicht bekomme ich ja bald mal wieder einen Sonnenstrahl zu spĂŒren.

Eure Kookie

Von Hamstern und anderen Dingen…

7 Dez

Interessante Neuigkeit: Seit Samstag bin ich im Besitz einer kleinen sĂŒĂŸen Hamsterdame, namens Sandy. Fragt mich bitte nicht wieso Sandy. Es war der einzige Name der ihrem Daddy zugesagt hat, und 4/6 Leuten fanden den Namen besser als die anderen die ich ihnen angeboten habe, also wurde es halt Sandy. Ich bin nicht 100 % damit zufrieden, aber was solls. Ich muss sie ja eh nicht damit rufen, da sie sowieso nicht versteht was ich ihr sage.
Nunja Sandy ist ziemlich aufgeweckt. Zumindest dann wenn ich eigentlich schlafen möchte. Oder sie ist Nachts einfach mal so laut, dass ich davon aufwache, dann kann sie auch ne halbe Stunde in ihrem Rad laufen und stört sich keineswegs daran dass es halb fĂŒnf Uhr morgens ist.
Nichts desto trotz liebe ich das kleine Tierchen. Echt zum Anbeißen ❀ – Sollte ich aber wohl besser lassen.

Was gibt es sonst so neues. Ich bin schwanger. – Nein kleiner Scherz. Ein Haha an alle die jetzt kurz den Atem angehalten haben. Ich weiß ein schlechter Witz aber der musste sein.

Ich sĂŒchtle seit neuestem „Will & Grace“, eine wahnsinnig tolle Serie die man einfach lieben muss. Ich habe festgestellt wenn man das ganze umlegt ist mein Will eine Mischung aus Bernhard und Markus. Liebe euch zwei ❀

Achja, ich hab einen neuen Ipod. Den Ipod Touch 4G. Sehr cooles Teil. Berni hat mich von „Angry Birds“ abhĂ€ngig gemacht. Böser Mann! Böse!

Ansonsten, joar lĂ€uft eig. alles ganz gut. Das einzige Problem ist, dass Sascha sich grade daran gewöhnt, dass ich immer lĂ€nger bleibe wenn ich bis fĂŒnf bin, weil er immer erst um halb sechs geholt wird. Das spielts aber leider nicht immer. Ab und zu bleib ich lĂ€nger wenn er quĂ€ngelt aber immer kann ich das nicht machen.
Und zudem nehmen sie uns Leon weg. Meinen sĂŒĂŸen kleinen Leon
. *schnĂŒff* Ich kann ihn nicht hergeben. Er ist mein kleiner Schatz und als ich das heute erfahren hab, musste ich tatsĂ€chlich kurz auf der Toilette verschwinden damit keiner die TrĂ€nen sieht die mir runter gelaufen sind. Mein kleiner Leon.. bitte nehmt ihn uns nicht weg.

Was gibt’s noch zu sagen? Ich hab den besten Freund der Welt, weil ich Dank ihm Sandy habe. Am Donnerstag hab ich meinen Termin fĂŒrs ErstgesprĂ€ch.
Ich skype grade mit meinen Söhnchens. Morgen wird gebacken *sfz* – was nicht grade mein Lieblingsteil von Weihnachten ist aber okay.

Sonst gibt es wohl nicht viel zu sagen. Wie ich letzte Woche feststellen musste, leben wir immer noch in einer Welt in der keiner Zeit fĂŒr irgendwas hat, schon gar nicht fĂŒr die schönen Dinge des Lebens. Und wir schĂ€tzen nicht immer alles was wir haben, wir wollen immer mehr und sehen einfach nicht, dass die Dinge die wir schon haben eigentlich ausreichen mĂŒssten um uns glĂŒcklich zu machen. Aber der Mensch will immer mehr, und mehr und mehr.
Wird sich das jemals Àndern? Wohl kaum.
Selbst ich kriegs nicht hin, dass ich mit allem zufrieden bin. Aber ich lerne es. Zumindest versuche ich es. Der Wille zÀhlt oder? Ich berichte ob es gereicht hat.

Eure Kookie

Über Twitter und das „Erwachsen werden“..

10 Nov

Viel ge-Twittere. Sehr, viel getwittere.. Jeden Tag ein paar Posts, und schon haben sich ĂŒber eine Woche ĂŒber 400 Tweets angesammelt. Bedenklich nicht?
Neue Schuhe – Stiefel mit 10 cm AbsĂ€tzen. Kann damit zwar laufen, aber sie tun nach 10 mins schon höllisch weh. Wer hat sowas nur erfunden? Kann nur ein Mann gewesen sein.

Die Zeit fließt dahin, und ich bin trotzdem stĂ€ndig schon einen Tag voraus. Montag dachte ich es wĂ€re Dienstag, Dienstag es wĂ€re Mittwoch, heute es wĂ€re Donnerstag.. und ihr wisst ja wie das weitergeht.
Vermutlich kommt das daher, da ich das Wochenende schon Montags gar nicht mehr erwarten kann. Wieder zwei Tage voller Ruhe, und spaßigen Stunden mit meinen Liebsten. ❀

Heute kam ich mir ziemlich erwachsen vor weil ich sagen konnte: "Heute gehe ich nach der Arbeit mit meinem besten Freund noch was essen.." – Nach der Arbeit. Wenn man bedenkt, dass ich Anfang des Jahres noch in der Schule gesessen bin, und neben mir eigentlich immer noch Winnie Puh Kuscheltiere ihr Unwesen treiben, kann man bei mir wohl kaum von erwachsen sein sprechen oder?
Und trotzdem hab ich das GefĂŒhl, dass die VerĂ€nderung von Kind – Jugendliche zur Erwachsenen langsam kommen muss.
Körperlich ist soweit ja alles augereift. Fehlt nur noch die VerĂ€nderung im Geiste. Ich fĂŒrchte nur, dass das noch etwas dauern wird. Ich bin noch nicht bereit mich diesem ganzen Erwachsenenkram hinzugeben.
Die Tatsache, dass ich im Kindergarten schon immer die Erwachsene spielen muss obwohl ich viel lieber mit den Kleinen rumtollen wĂŒrde macht mich schon fertig genug. StĂ€ndig muss man ihnen sagen, was sie zu lassen haben, obwohl man das eigentlich gar nicht möchte. Ich möchte ihrer Neugier freien Lauf lassen, aber das geht nunmal leider nicht immer.
Sich stĂ€ndig erwachsen verhalten zu mĂŒssen ist viel anstrengender, als wenn man noch Kind oder Jugendlicher sein darf.
Gut vielleicht muss man mit 20 noch nicht so weit sein, aber bald wird der Tag kommen, an dem ich nach Hause komme, die TĂŒre hinter mir schließe, und ich bemerke dass die Zeit schon soweit an mir vorbeigeflossen ist, dass es Aus ist mit dem Kind sein und man sich dem harten Leben ohne Eltern stellen muss.